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Techniken

Aquarell, Collage, Mosaik und Druck.

Das Wichtigste kurz erklärt

Techniken in 4 Schritten – mit Beispielen.

  1. Aquarell: Malen mit viel Wasser

    Beim Aquarell malst du mit viel Wasser. Die Farben sind durchsichtig, das weiße Papier scheint durch. Nass in nass: Du malst auf nasses Papier – die Farben laufen weich ineinander. Lasieren: Du malst dünne Schichten übereinander, wenn die untere trocken ist.

  2. Deckfarbe und Pinsel

    Mit wenig Wasser wird die Farbe dick und deckend: Sie verdeckt, was darunter ist. Dicke Pinsel (hohe Nummer) nimmst du für große Flächen, dünne Haarpinsel für feine Linien. Nach dem Malen: Pinsel auswaschen und nie auf den Haaren im Wasserglas stehen lassen.

  3. Collage und Mosaik

    Collage (von „coller“ = kleben): Du klebst Papier, Stoff oder Bilder zu einem neuen Bild zusammen. Mosaik: ein Bild aus vielen kleinen Teilchen, zum Beispiel Steinchen oder Papierschnipsel. Zwischen den Teilchen bleiben schmale Lücken – die Fugen.

  4. Frottage und Materialdruck

    Frottage (von „frotter“ = reiben): Papier auf eine raue Fläche legen, zum Beispiel auf eine Münze oder ein Blatt, und mit der flachen Seite eines Wachsmalstifts darüberreiben. Materialdruck: einen Korken, Schwamm oder ein Blatt einfärben und auf Papier drücken.

Übungsaufgaben mit Lösungen

10 Beispielaufgaben aus diesem Thema – erst selbst überlegen, dann die Lösung aufklappen.

  1. Was bedeutet das französische Wort „coller“, von dem „Collage“ kommt?

    • Amalen
    • Bkleben
    • Cdrucken
    • Dreiben
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    Richtig: B – kleben

    „coller“ heißt kleben. Bei einer Collage klebst du Papierstücke, Stoff oder Bilder zu einem neuen Bild zusammen.

  2. Wie heißen die schmalen Lücken zwischen den Steinchen eines Mosaiks?Antwort: ein Wort

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    Lösung: Fugen

    Die Lücken zwischen den Mosaiksteinchen heißen Fugen. Sie trennen die Teilchen und machen das Muster gut sichtbar.

  3. Aus welcher Sprache kommen die Wörter „Collage“ und „Frottage“?Antwort: Sprache

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    Lösung: Französisch

    Beide Wörter kommen aus dem Französischen: „coller“ heißt kleben, „frotter“ heißt reiben.

  4. Welcher Gegenstand eignet sich NICHT gut für eine Frottage?

    • Aeine Münze mit Muster
    • Bein Blatt mit Adern
    • Ceine glatte Glasscheibe
    • Dein Stück raue Baumrinde
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    Richtig: C – eine glatte Glasscheibe

    Frottage braucht eine raue, gemusterte Oberfläche. Eine glatte Glasscheibe hat keine Struktur – auf dem Papier erscheint nichts.

  5. Was bedeutet „nass in nass“ malen?

    • Ain nasse Farbe malen – die Farben laufen ineinander
    • Berst alles trocknen lassen und dann eine neue Schicht darübermalen
    • Cmit ganz wenig Wasser dick und deckend malen, sodass nichts durchscheint
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    Richtig: A – in nasse Farbe malen – die Farben laufen ineinander

    Beim Nass-in-nass-Malen verlaufen die Farben weich ineinander – gut für Himmel, Wasser oder einen Sonnenuntergang.

  6. Das Wort „Aquarell“ kommt vom lateinischen „aqua“. Was bedeutet „aqua“?Antwort: ein Wort

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    Lösung: Wasser

    „aqua“ heißt Wasser – genau das braucht man beim Aquarell in großen Mengen.

  7. Wie malst du mit Deckfarbe, damit sie gut deckt?

    • Aganz ohne Pinsel, nur mit Schwamm
    • Bmit viel Wasser und wenig Farbe
    • Cmit wenig Wasser und viel Farbe
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    Richtig: C – mit wenig Wasser und viel Farbe

    Deckfarbe braucht wenig Wasser. Dann ist sie dick und cremig und verdeckt, was darunter ist. Mit viel Wasser wird sie durchsichtig.

  8. Pinsel haben Nummern. Welcher Pinsel ist am dicksten?

    • ANummer 6
    • BNummer 2
    • CNummer 12
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    Richtig: C – Nummer 12

    Je größer die Nummer, desto dicker der Pinsel. Nummer 12 ist also dicker als Nummer 2.

  9. Warum sieht ein Blätterdruck spiegelverkehrt aus?

    • AWeil die bemalte Seite nach unten gedrückt wird.
    • BWeil die Farbe beim Trocknen immer etwas verrutscht.
    • CWeil man das Papier vorher umgedreht hat.
    Lösung anzeigen
    Richtig: A – Weil die bemalte Seite nach unten gedrückt wird.

    Beim Drucken drehst du das Blatt um und drückst die Farbseite aufs Papier. Dadurch erscheint alles seitenverkehrt – wie im Spiegel.

  10. Warum soll die untere Farbschicht beim Lasieren trocken sein? Wähle die Begründung.

    • AWeil nasse Farbe immer sofort abblättert.
    • BWeil man auf nassem Papier nicht malen darf.
    • CWeil sonst die Farben ineinanderlaufen.
    Lösung anzeigen
    Richtig: C – Weil sonst die Farben ineinanderlaufen.

    Auf nasser Farbe verläuft die neue Schicht und vermischt sich. Nur auf trockenem Grund bleibt sie eine klare, durchsichtige Schicht.

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