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Fotos & Rechte
Vor dem Fotografieren und Verschicken fragen – das Recht am eigenen Bild.
- 📖 Erklärung in 4 Schritten
- ✏️ 40 Übungsaufgaben
- 📝 Klassenarbeit mit Note
Das Wichtigste kurz erklärt
Fotos & Rechte in 4 Schritten – mit Beispielen.
Das Recht am eigenen Bild
Jeder Mensch darf selbst bestimmen, ob Fotos oder Videos von ihm gezeigt, verschickt oder ins Internet gestellt werden. Das nennt man Recht am eigenen Bild. Darum fragst du vorher: „Darf ich ein Foto von dir machen?“ – und noch einmal, bevor du es weiterschickst. Bei Kindern entscheiden die Eltern mit.
1. Darf ich ein Foto machen? 2. Darf ich es verschicken? Ein „Nein“ gilt – ohne Wenn und Aber.Peinliche Fotos? Nie!
Fotos, auf denen jemand schläft, weint, hinfällt oder sich umzieht, sind peinlich. Solche Fotos verschickst du nie. In Umkleiden und Toiletten wird überhaupt nicht fotografiert. Frag dich immer: Fände ich es gut, wenn das ein Foto von mir wäre?
Verschickt ist verschickt
Ein verschicktes Foto kannst du nicht mehr ganz zurückholen. Andere können es speichern, weiterschicken oder einen Screenshot machen – ein Foto vom Bildschirm. Auch wenn du es später löschst, gibt es vielleicht noch Kopien. Darum gilt: erst denken, dann schicken.
Screenshot = BildschirmfotoWem gehört ein Bild?
Wer ein Foto macht oder ein Bild malt, ist der Urheber oder die Urheberin. Nur er oder sie bestimmt, was mit dem Werk passiert. Bilder aus dem Internet darfst du darum nicht einfach selbst ins Internet stellen oder als deine eigenen ausgeben. Nutzt du ein Bild für ein Referat, schreibst du dazu, woher es stammt.
Unter dem Bild: „Foto: Jonas Weber“
Übungsaufgaben mit Lösungen
10 Beispielaufgaben aus diesem Thema – erst selbst überlegen, dann die Lösung aufklappen.
Das Recht, selbst zu bestimmen, ob Fotos von dir gezeigt werden, heißt: Recht am eigenen …Antwort: ein Wort
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Lösung: BildDas Recht am eigenen Bild gilt für jeden Menschen – für Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Großeltern. Wer fotografiert werden soll, wird vorher gefragt.
Auf einem Foto bist du mit Ben und Aylin zu sehen. Wie viele Kinder musst du fragen, bevor du es verschickst? Zähle dich nicht mit.Antwort: Zahl
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Lösung: 2Ben und Aylin sind mit auf dem Foto – also fragst du beide. Jeder, der auf einem Foto zu sehen ist, darf mitbestimmen.
Warum gilt ein „Nein“, wenn jemand nicht fotografiert werden möchte?
- Aweil man sonst Ärger mit der Lehrerin bekommt
- Bweil jeder Mensch über Fotos von sich selbst bestimmen darf
- Cweil ein Foto von jemandem, der nicht lächelt, sowieso nichts wird
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Richtig: B – weil jeder Mensch über Fotos von sich selbst bestimmen darfÜber Fotos von sich bestimmt jeder selbst. Wer Nein sagt, muss nichts erklären. Ein Nein zu respektieren ist fair – du möchtest ja auch, dass man dein Nein hört.
Aylin hat auf dem Pausenhof gefilmt, wie Mehmet stolpert. Was ist richtig?
- ASie zeigt es niemandem und löscht es.
- BSie stellt es ins Internet, damit es mehr Leute sehen.
- CSie schickt es in den Klassenchat, weil es doch so lustig aussieht.
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Richtig: A – Sie zeigt es niemandem und löscht es.Auch für Videos gilt das Recht am eigenen Bild. Ein Missgeschick vor allen zu zeigen, kann Mehmet sehr wehtun. Am besten löscht Aylin das Video.
Was bedeutet der Satz „Das Internet vergisst nicht“?
- AAlle Internetseiten bleiben für immer genau gleich und ändern sich nie.
- BDas Internet merkt sich deinen Geburtstag.
- CWas einmal online ist, lässt sich kaum ganz löschen.
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Richtig: C – Was einmal online ist, lässt sich kaum ganz löschen.Fotos und Texte im Internet können kopiert und woanders wieder hochgeladen werden. Darum überlegst du vorher gut, was du teilst.
Warum schickst du Fotos von dir nicht an Menschen, die du nur aus dem Internet kennst?
- Aweil du nicht weißt, wer sie wirklich sind und was sie damit machen
- Bweil dein Handy danach keine Fotos mehr machen kann
- Cweil es grundsätzlich verboten ist, Fotos von Kindern im Internet zu verschicken
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Richtig: A – weil du nicht weißt, wer sie wirklich sind und was sie damit machenIm Internet kann sich jeder als jemand anderes ausgeben. Ein Foto verrät, wie du aussiehst, und manchmal auch, wo du bist. Fotos bekommen nur Menschen, die du kennst.
Wofür kann ein Screenshot sinnvoll sein?
- Aum Fotos, die nur für dich gedacht waren, heimlich weiterzuzeigen
- Bum das Passwort eines Freundes zu speichern
- Cum eine gemeine Nachricht einem Erwachsenen zu zeigen
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Richtig: C – um eine gemeine Nachricht einem Erwachsenen zu zeigenBekommst du eine gemeine Nachricht, kannst du sie per Screenshot festhalten und einem Erwachsenen zeigen. Private Fotos anderer weiterzuzeigen ist dagegen unfair.
Mehmet stellt ein fremdes Foto aus dem Internet auf die Seite seines Fußballvereins, ohne zu fragen. Was stimmt?
- ADas ist erlaubt, wenn er „Danke“ darunterschreibt.
- BDas ist nicht erlaubt, weil das Foto jemand anderem gehört.
- CDas ist erlaubt, weil es schon im Internet stand.
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Richtig: B – Das ist nicht erlaubt, weil das Foto jemand anderem gehört.Dass ein Foto im Internet steht, heißt nicht, dass es jeder benutzen darf. Mehmet braucht die Erlaubnis des Urhebers – oder er macht selbst ein Foto.
Mia schickt ein Foto an 3 Freundinnen. Jede schickt es an 4 andere Kinder weiter. Wie viele Kinder haben es jetzt, ohne Mia?Antwort: Zahl
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Lösung: 15Erst bekommen es 3 Freundinnen, dann 3 · 4 = 12 weitere Kinder. Zusammen: 3 + 12 = 15. So schnell verbreitet sich ein Foto!
Ein Freund bittet dich, ein Foto von ihm zu löschen. Was machst du?
- AIch lösche es und schicke es nirgendwohin weiter.
- BIch behalte es heimlich in einem Ordner.
- CIch schicke es vorher noch schnell weiter.
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Richtig: A – Ich lösche es und schicke es nirgendwohin weiter.Wenn jemand möchte, dass ein Foto von ihm verschwindet, respektierst du das. Du löschst es – auch auf anderen Geräten, auf denen du es gespeichert hast.
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