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Klasse 4Heimat- und Sachkunde

Lebensräume & Nahrungsketten

Tiere und Pflanzen am Teich und im Wald – wer frisst wen?

Das Wichtigste kurz erklärt

Lebensräume & Nahrungsketten in 4 Schritten – mit Beispielen.

  1. Lebensraum Teich

    Ein Teich ist Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Vom Ufer zur Mitte wachsen die Pflanzen in Zonen: am Ufer Weiden und Gräser, dann Schilf und Rohrkolben, dann Pflanzen mit Schwimmblättern wie die Seerose und ganz unter Wasser die Unterwasserpflanzen.

    Uferzone → Röhricht (Schilf) → Schwimmblattzone (Seerose) → Unterwasserpflanzen
  2. Vom Laich zum Frosch

    Frösche legen ihre Eier ins Wasser – das ist der Laich. Daraus schlüpfen Kaulquappen, die mit Kiemen atmen und einen Schwanz haben. Zuerst wachsen die Hinterbeine, dann die Vorderbeine. Der Schwanz bildet sich zurück, und der junge Frosch atmet mit der Lunge.

    Laich → Kaulquappe → Kaulquappe mit Beinen → Jungfrosch → Frosch
  3. Wer frisst wen?

    Am Anfang jeder Nahrungskette steht eine Pflanze. Sie ist der Erzeuger, weil sie ihre Nahrung mit Sonnenlicht selbst herstellt. Dann folgen Pflanzenfresser und Fleischfresser. Viele Ketten, die miteinander verbunden sind, bilden ein Nahrungsnetz.

    Alge → Wasserfloh → Stichling → Hecht Der Pfeil bedeutet: „wird gefressen von“
  4. Angepasst und geschützt

    Tiere sind an ihren Lebensraum angepasst: Die Ente hat Schwimmhäute zwischen den Zehen und ein eingefettetes Gefieder. Viele Arten sind heute gefährdet – sie stehen auf der Roten Liste. Alle heimischen Frösche und Kröten stehen unter Naturschutz.

Übungsaufgaben mit Lösungen

10 Beispielaufgaben aus diesem Thema – erst selbst überlegen, dann die Lösung aufklappen.

  1. Wie heißen die Eier des Frosches, die im Wasser schwimmen?Antwort: ein Wort

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    Lösung: Laich

    Froschlaich besteht aus vielen Eiern in einer durchsichtigen Gallerthülle. Sie schützt die Eier und lässt sie im Wasser schwimmen.

  2. Warum kann eine junge Kaulquappe nur im Wasser leben?

    • ASie atmet mit Kiemen und braucht dafür Wasser.
    • BSie hat noch keine Augen und würde an Land nichts sehen.
    • CSie kann an Land nichts fressen, weil es dort keine Algen gibt.
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    Richtig: A – Sie atmet mit Kiemen und braucht dafür Wasser.

    Mit Kiemen holt die Kaulquappe Sauerstoff aus dem Wasser. An Land würden die Kiemen austrocknen. Erst wenn die Lunge fertig ist, kann der junge Frosch an Land gehen.

  3. Welche Pflanzen wachsen in der Röhrichtzone am Ufer?

    • ASchilf und Rohrkolben
    • BWasserpest und Tausendblatt
    • CSeerose und Teichrose
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    Richtig: A – Schilf und Rohrkolben

    Im flachen Wasser am Ufer wachsen hohe Halme wie Schilf und Rohrkolben – das Röhricht. Dort verstecken sich viele Vögel und Insekten.

  4. Warum brauchen Libellen einen Teich, obwohl die fertigen Tiere durch die Luft fliegen?

    • AIhre Larven wachsen im Wasser auf.
    • BSie schlafen nachts unter Wasser.
    • CSie trinken jeden Tag sehr viel Teichwasser.
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    Richtig: A – Ihre Larven wachsen im Wasser auf.

    Ohne Teich gibt es keine Libellen, denn die Larven leben im Wasser. Erst nach dem Schlüpfen fliegen die Libellen – oft nur wenige Wochen lang.

  5. Was hat die Ente zwischen ihren Zehen, damit sie gut paddeln kann?Antwort: ein Wort

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    Lösung: Schwimmhäute

    Die Schwimmhäute spannen sich zwischen den Zehen wie Paddel. Beim Vorziehen des Fußes legen sie sich zusammen, beim Zurückstoßen spreizen sie sich.

  6. Nahrungskette: Gras → Heuschrecke → Frosch → Storch. Von welchem Tier wird die Heuschrecke gefressen?Antwort: ein Wort

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    Lösung: Frosch

    Der Pfeil bedeutet „wird gefressen von“. Die Heuschrecke frisst Gras und wird vom Frosch gefressen. Den Frosch frisst der Storch.

  7. Was passiert wahrscheinlich, wenn in einem Teich alle Frösche verschwinden?

    • AFür die anderen Tiere im Teich ändert sich gar nichts.
    • BEs gibt mehr Mücken, und Störche finden weniger Nahrung.
    • CEs gibt weniger Mücken, und Störche finden mehr Nahrung.
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    Richtig: B – Es gibt mehr Mücken, und Störche finden weniger Nahrung.

    Frösche fressen Mücken – fehlen sie, vermehren sich die Mücken stärker. Störche und Reiher verlieren dagegen einen Teil ihrer Beute. Im Nahrungsnetz hängt alles zusammen.

  8. Was kann jeder tun, um Frösche, Libellen und andere Teichtiere zu schützen?

    • Aim Frühling Froschlaich sammeln und im Garten verteilen
    • Bkeinen Müll ins Wasser werfen und die Tiere nicht stören
    • Caus dem Aquarium Fische im Teich aussetzen, damit sie mehr Platz haben
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    Richtig: B – keinen Müll ins Wasser werfen und die Tiere nicht stören

    Sauberes Wasser und Ruhe helfen den Teichtieren. Ausgesetzte Fische fressen Laich und Kaulquappen, und Laich gehört in seinen eigenen Teich.

  9. Welche Aussage über einen Lebensraum stimmt?

    • AEr bietet Tieren und Pflanzen alles, was sie zum Leben brauchen.
    • BEr ist ein abgegrenzter Ort, an dem immer nur eine einzige Tierart leben darf.
    • CEr ist immer ein Wald mit großen Bäumen.
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    Richtig: A – Er bietet Tieren und Pflanzen alles, was sie zum Leben brauchen.

    Ein Lebensraum bietet Nahrung, Wasser, Schutz und Platz für den Nachwuchs. Teich, Wald und Wiese sind verschiedene Lebensräume mit ganz unterschiedlichen Bewohnern.

  10. Nahrungskette: Alge → Wasserfloh → Stichling → Hecht. Wie viele Fleischfresser kommen darin vor?Antwort: Zahl

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    Lösung: 2

    Stichling und Hecht fressen andere Tiere – das sind 2 Fleischfresser. Die Alge ist der Erzeuger, der Wasserfloh ein Pflanzenfresser.

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