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Fäden & Stoffe

Weben, Knoten und verschiedene Stoffe kennenlernen.

Das Wichtigste kurz erklärt

Fäden & Stoffe in 4 Schritten – mit Beispielen.

  1. Vom Schaf zum Faden

    Wolle kommt vom Schaf, Baumwolle von einer Pflanze, Seide von der Seidenraupe. Die Fasern werden zu einem langen Faden gedreht – das nennt man spinnen. Aus Fäden entsteht Stoff.

    Schaf → Wolle Baumwollpflanze → Baumwolle Seidenraupe → Seide
  2. Weben mit Kette und Schuss

    Beim Weben spannst du lange Fäden straff auf einen Webrahmen – das ist die Kette. Den Schussfaden führst du quer hindurch: abwechselnd drüber und drunter. In der nächsten Reihe ist es genau umgekehrt.

    Kette = längs, straff gespannt Schuss = quer, drüber – drunter
  3. Knoten und Zopf

    Ein Knoten hält Fadenenden fest. Eine Schleife ist ein Knoten, den man leicht wieder öffnen kann. Beim Flechten legst du von drei Strängen abwechselnd den linken und den rechten über den mittleren.

    links über die Mitte, rechts über die Mitte, links über die Mitte …
  4. Ein Pompon

    Lege zwei Pappringe aufeinander und wickle Wolle herum, bis das Loch voll ist. Schneide die Wolle am Rand zwischen den Ringen auf. Binde einen Faden fest zwischen die Ringe, dann nimmst du die Pappe ab.

    wickeln → aufschneiden → abbinden → Pappe weg

Übungsaufgaben mit Lösungen

10 Beispielaufgaben aus diesem Thema – erst selbst überlegen, dann die Lösung aufklappen.

  1. Woraus wird Baumwolle gewonnen?

    • Aaus Erdöl
    • Baus Schafwolle
    • Caus einer Pflanze
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    Richtig: C – aus einer Pflanze

    Baumwolle wächst an einer Pflanze. Ihre Samen tragen weiche, weiße Fasern – daraus macht man Garn.

  2. Woraus werden viele Kunstfasern hergestellt?

    • Aaus Erdöl
    • Baus Schafwolle
    • Caus Baumrinde
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    Richtig: A – aus Erdöl

    Kunstfasern wie Polyester werden in Fabriken aus Erdöl hergestellt. Sportkleidung ist oft daraus.

  3. Was ist ein Wollknäuel?

    • Aein aufgewickelter Wollfaden
    • Bein Knoten im Faden
    • Cein Webwerkzeug
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    Richtig: A – ein aufgewickelter Wollfaden

    Ein Knäuel ist Garn, das zu einer Kugel aufgewickelt ist. So verheddert es sich nicht.

  4. Wie heißen die straff gespannten Längsfäden beim Weben?Antwort: ein Wort

    Lösung anzeigen
    Lösung: Kette

    Die langen, straff gespannten Fäden heißen Kette oder Kettfäden.

  5. In Reihe 1 läuft der Schuss über den ersten Kettfaden. Wie läuft er dort in Reihe 2?

    • Aauch über dem ersten Kettfaden
    • Bunter dem ersten Kettfaden
    • Cüber den ersten zwei Kettfäden
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    Richtig: B – unter dem ersten Kettfaden

    In jeder neuen Reihe ist es umgekehrt: Wo vorher drüber war, ist jetzt drunter. Nur so hält das Gewebe.

  6. Ein Webrahmen braucht 12 Kettfäden. Mia hat schon 7 gespannt. Wie viele fehlen noch?Antwort: Zahl

    Lösung anzeigen
    Lösung: 5

    12 − 7 = 5. Mia muss noch 5 Kettfäden spannen.

  7. Wie viele Stränge brauchst du für einen einfachen Zopf?Antwort: Zahl

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    Lösung: 3

    Ein einfacher Zopf wird aus 3 Strängen geflochten: links, Mitte, rechts.

  8. Wann hörst du auf, Wolle um die Pappringe zu wickeln?

    • Asobald die Pappe einmal ganz bedeckt ist
    • Bwenn das Loch in der Mitte voll ist
    • Cnach genau einer Runde
    Lösung anzeigen
    Richtig: B – wenn das Loch in der Mitte voll ist

    Wickle so lange, bis das Loch in der Mitte voll ist. Je mehr Wolle, desto dichter wird der Pompon.

  9. Warum müssen die Kettfäden straff gespannt sein?

    • Aweil man den Schuss sonst schlecht durchziehen kann
    • Bweil straffe Fäden eine schönere Farbe haben
    • Cweil lockere Kettfäden viel schneller schmutzig werden
    Lösung anzeigen
    Richtig: A – weil man den Schuss sonst schlecht durchziehen kann

    Nur straffe Kettfäden liegen ordentlich nebeneinander. Dann kannst du den Schuss sauber drüber und drunter führen.

  10. Warum wird ein Pompon dichter, wenn du mehr Wolle wickelst?

    • Aweil dann mehr Fäden in der Mitte zusammengebunden sind
    • Bweil die Pappe beim Wickeln wächst
    • Cweil die Wolle beim Aufschneiden dicker wird
    Lösung anzeigen
    Richtig: A – weil dann mehr Fäden in der Mitte zusammengebunden sind

    Jede Wicklung wird beim Aufschneiden zu zwei kurzen Fadenenden. Mehr Wolle heißt mehr Fäden – der Pompon wird dicht und rund.

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