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Religionen & Feste

Christentum, Judentum und Islam: Gotteshäuser, Bücher und Feste.

Das Wichtigste kurz erklärt

Religionen & Feste in 4 Schritten – mit Beispielen.

  1. Drei Religionen

    Christentum, Judentum und Islam sind drei große Religionen. Alle drei glauben an einen einzigen Gott und erzählen von Abraham. Jede Religion hat ein Gotteshaus, eine Heilige Schrift, Symbole und Feste. Viele Menschen haben auch keine Religion.

  2. Gotteshäuser, Schriften, Symbole

    Jede der drei Religionen hat ihr eigenes Gotteshaus, ihre Heilige Schrift und ein bekanntes Zeichen.

    Christentum – Kirche – Bibel – Kreuz Judentum – Synagoge – Tora – Davidstern Islam – Moschee – Koran – Halbmond
  3. Ruhetage und Feste

    Christen feiern sonntags Gottesdienst, dazu Weihnachten (Geburt Jesu) und Ostern. Juden feiern den Sabbat von Freitag- bis Samstagabend und das Lichterfest Chanukka. Muslime beten freitags gemeinsam, fasten im Ramadan und feiern danach das Zuckerfest.

  4. Respekt

    Jeder Mensch darf selbst entscheiden, woran er glaubt – oder ob er an keinen Gott glaubt. Respekt heißt: nachfragen, zuhören, Bräuche achten und niemanden wegen seines Glaubens auslachen. Viele Werte sind allen gemeinsam, zum Beispiel Nächstenliebe und Ehrlichkeit.

Übungsaufgaben mit Lösungen

10 Beispielaufgaben aus diesem Thema – erst selbst überlegen, dann die Lösung aufklappen.

  1. Wie heißt das Gotteshaus der Christen?

    • AMoschee
    • BKirche
    • CSynagoge
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    Richtig: B – Kirche

    Christen feiern ihre Gottesdienste in der Kirche. Juden treffen sich in der Synagoge, Muslime in der Moschee.

  2. Wie heißt die Heilige Schrift der Muslime?Antwort: ein Wort

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    Lösung: Koran

    Der Koran ist in arabischer Sprache geschrieben. Muslime glauben, dass Gott ihn dem Propheten Mohammed offenbart hat.

  3. Welches Symbol gehört zum Judentum?

    • AHalbmond
    • BDavidstern
    • CKreuz
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    Richtig: B – Davidstern

    Der Davidstern hat sechs Zacken. Er ist ein bekanntes Zeichen des Judentums und steht auch auf der Flagge Israels.

  4. Welches Fest feiern Christen zur Geburt von Jesus?

    • AChanukka
    • BWeihnachten
    • CPfingsten
    • DOstern
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    Richtig: B – Weihnachten

    An Weihnachten feiern Christen die Geburt von Jesus. Der Heilige Abend ist am 24. Dezember.

  5. Welcher dieser Tage ist der jüdische Ruhetag?

    • Ader Freitag
    • Bder Sonntag
    • Cder Sabbat
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    Richtig: C – der Sabbat

    Der Sabbat (Schabbat) beginnt am Freitagabend und endet am Samstagabend. Dann ruhen Jüdinnen und Juden und feiern mit der Familie.

  6. Wer steht beim Gebet in der Moschee vorne und betet vor? Das Wort beginnt mit I.Antwort: ein Wort

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    Lösung: Imam

    Der Imam betet in der Moschee vor. Die anderen stehen in Reihen hinter ihm und beten gemeinsam.

  7. Welches dieser Feste feiern Muslime am Ende des Ramadan?

    • Adas Lichterfest
    • Bdas Zuckerfest
    • Cdas Erntedankfest
    • Ddas Osterfest
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    Richtig: B – das Zuckerfest

    Nach dem Fastenmonat feiern Muslime das Zuckerfest (Ramadanfest). Man besucht Familie und Freunde, und es gibt viele Süßigkeiten.

  8. Was haben Christentum, Judentum und Islam gemeinsam?

    • ASie glauben alle an einen einzigen Gott.
    • BSie beten alle in einer Kirche.
    • CSie haben alle dasselbe heilige Buch.
    • DSie feiern alle Weihnachten.
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    Richtig: A – Sie glauben alle an einen einzigen Gott.

    Alle drei Religionen glauben an einen einzigen Gott. Alle drei erzählen auch von Abraham – deshalb nennt man sie abrahamitische Religionen.

  9. Warum zieht man in einer Moschee die Schuhe aus?

    • AWeil Schuhe in Moscheen zu laut sind.
    • BWeil man dort nur Hausschuhe tragen darf.
    • CWeil man auf dem Teppich betet.
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    Richtig: C – Weil man auf dem Teppich betet.

    In der Moschee knien die Betenden auf dem Teppich und berühren ihn mit der Stirn. Darum soll er sauber bleiben – die Schuhe bleiben draußen.

  10. Warum konnten nach Martin Luthers Übersetzung viel mehr Menschen die Bibel lesen?

    • AWeil sie nun in deutscher Sprache geschrieben war.
    • BWeil Luther allen Menschen im Land selbst das Lesen beibrachte.
    • CWeil jeder Mensch eine Bibel geschenkt bekam.
    • DWeil Luther die Bibel kürzer gemacht hat.
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    Richtig: A – Weil sie nun in deutscher Sprache geschrieben war.

    Vorher war die Bibel meist auf Latein – das verstanden nur wenige. Luthers Übersetzung war auf Deutsch und wurde dank des Buchdrucks oft gedruckt.

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