Materialgestütztes Erörtern
Aus mehreren Materialien eine eigene Argumentation entwickeln, Quellen prüfen und belegen sowie der Kommentar.
- 📖 Erklärung in 3 Schritten
- ✏️ 35 Übungsaufgaben
- 📝 Klassenarbeit mit Note
- ✍️ Schreibtrainer
Das Wichtigste kurz erklärt
Materialgestütztes Erörtern in 3 Schritten – mit Beispielen.
Materialgestützt schreiben
Beim materialgestützten Schreiben verfasst man einen Text auf Basis mehrerer Materialien: Man wählt Informationen aus, ordnet sie und verbindet sie zu einer eigenen Argumentation.
Ein Kommentar vertritt eine begründete Meinung.Argumente und Belege
Eine These wird durch Begründung und Beleg gestützt. Aussagen aus dem Material belegt man mit Quellenangabe (z. B. Material 2).
Ein Scheinargument klingt überzeugend, ist aber nicht stichhaltig.Aufbau
Einleitung (Thema und Fragestellung), Hauptteil (Argumente steigernd, Pro und Contra) und Schluss (begründetes Fazit).
Quellen anzugeben ist ehrlich und verhindert ein Plagiat.
Übungsaufgaben mit Lösungen
10 Beispielaufgaben aus diesem Thema – erst selbst überlegen, dann die Lösung aufklappen.
Was ist materialgestütztes Schreiben?
- Aman schreibt ab
- Bman verfasst einen Text auf Basis mehrerer vorgegebener Materialien
- Cman erfindet alles frei
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Richtig: B – man verfasst einen Text auf Basis mehrerer vorgegebener MaterialienAuf Materialbasis schreiben.
Was gehört zu einer guten Argumentation?
- AThese, Begründung, Beleg und ggf. Beispiel
- Bnur Fragen
- Cnur Behauptungen
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Richtig: A – These, Begründung, Beleg und ggf. BeispielVollständige Argumentation. Regel: Aufbau: Einleitung → Hauptteil (These, Argument, Beleg/Beispiel) → Schluss (Fazit); Argumente vom schwächsten zum stärksten steigern.
Beim dialektischen Erörtern wägt man Pro und ___ ab.Antwort: Wort
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Lösung: ContraPro und Contra. Regel: Aufbau: Einleitung → Hauptteil (These, Argument, Beleg/Beispiel) → Schluss (Fazit); Argumente vom schwächsten zum stärksten steigern.
Wie verbindet man mehrere Materialien?
- Aman stellt Bezüge her und vergleicht ihre Aussagen
- Bman nennt nur eines
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Richtig: A – man stellt Bezüge her und vergleicht ihre AussagenBezüge herstellen. Regel: Aufbau: Einleitung → Hauptteil (These, Argument, Beleg/Beispiel) → Schluss (Fazit); Argumente vom schwächsten zum stärksten steigern.
Warum gibt man Quellen an?
- Aum nachvollziehbar und ehrlich zu arbeiten (kein Plagiat)
- Bum Platz zu füllen
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Richtig: A – um nachvollziehbar und ehrlich zu arbeiten (kein Plagiat)Ehrlichkeit, kein Plagiat. Regel: Aufbau: Einleitung → Hauptteil (These, Argument, Beleg/Beispiel) → Schluss (Fazit); Argumente vom schwächsten zum stärksten steigern.
Was ist ein Argument?
- Aeine Begründung für eine These
- Beine Überschrift
- Cein Reim
- Dein Bild
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Richtig: A – eine Begründung für eine TheseArgumente stützen die These.
Was gehört in den Schluss?
- Adie erste These
- Bdie Einleitung
- Cdas Deckblatt
- Dein Fazit oder eine eigene Stellungnahme
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Richtig: D – ein Fazit oder eine eigene StellungnahmeDer Schluss zieht ein Fazit.
Wie soll man mit den Materialien umgehen?
- Asie verstecken
- Bsie wörtlich abschreiben
- Csie ignorieren
- Dsie auswerten und mit eigenen Worten einbeziehen
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Richtig: D – sie auswerten und mit eigenen Worten einbeziehenMaterial wird ausgewertet, nicht kopiert.
Was ist ein Überleitungssatz?
- Aein Satz, der zwei Gedanken verbindet
- Bdie Überschrift
- Cein Reim
- Ddas Fazit
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Richtig: A – ein Satz, der zwei Gedanken verbindetÜberleitungen verknüpfen Abschnitte.
Begründe, warum man das stärkste Argument oft ans Ende stellt.
- Aweil es kürzer ist
- Bweil man die Argumente grundsätzlich nur in rein zufälliger Reihenfolge anordnen darf
- Cweil der letzte Eindruck am meisten überzeugt
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Richtig: C – weil der letzte Eindruck am meisten überzeugtDas stärkste Argument wirkt am Ende nach.
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