Kurzgeschichte & Epik
Merkmale der Kurzgeschichte: unvermittelter Anfang, offener Schluss, Wendepunkt; Erzählperspektive sowie innere und äußere Handlung.
- 📖 Erklärung in 4 Schritten
- ✏️ 35 Übungsaufgaben
- 📝 Klassenarbeit mit Note
- ✍️ Schreibtrainer
Das Wichtigste kurz erklärt
Kurzgeschichte & Epik in 4 Schritten – mit Beispielen.
Merkmale
Die Kurzgeschichte beginnt unvermittelt (mitten im Geschehen), zeigt einen Alltagsausschnitt und endet oft offen.
kein „Es war einmal", kein eindeutiges EndeWendepunkt & Pointe
An einem Wendepunkt ändert sich die Handlung entscheidend. Oft gibt es eine Pointe – eine überraschende Wendung.
Erzählperspektive
Auktorial = allwissend. Personal = aus Sicht einer Figur (er/sie). Ich-Erzähler = in der Ich-Form.
„Ich öffnete die Tür" = Ich-ErzählerInnere & äußere Handlung
Äußere Handlung = was sichtbar geschieht. Innere Handlung = Gedanken und Gefühle der Figur.
Übungsaufgaben mit Lösungen
10 Beispielaufgaben aus diesem Thema – erst selbst überlegen, dann die Lösung aufklappen.
Wie beginnt eine typische Kurzgeschichte?
- Aunvermittelt, mitten im Geschehen
- Bmit „Es war einmal"
- Cmit einer langen Orts- und Zeitbeschreibung
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Richtig: A – unvermittelt, mitten im GeschehenDer Einstieg erfolgt direkt, ohne lange Einleitung.
Beim auktorialen Erzähler …
- Aerzählt eine Figur als „ich"
- Bweiß der Erzähler alles (allwissend)
- Csieht man nur durch die Augen einer Figur
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Richtig: B – weiß der Erzähler alles (allwissend)Der auktoriale Erzähler überblickt das ganze Geschehen.
Die „äußere Handlung" ist …
- Awas eine Figur denkt und fühlt
- Bdie Moral der Geschichte
- Cdas, was sichtbar geschieht
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Richtig: C – das, was sichtbar geschiehtDie äußere Handlung ist das beobachtbare Geschehen.
Der Erzähler, der alles weiß und auch in die Figuren hineinsieht, heißt ___ Erzähler.Antwort: Erzähltyp
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Lösung: auktorialerauktorial = allwissend.
Was ist die „Pointe" einer Geschichte?
- Aeine überraschende Wendung oder Schlusswirkung
- Bder Titel
- Cder erste Absatz
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Richtig: A – eine überraschende Wendung oder SchlusswirkungEine pointierte, oft überraschende Wirkung.
Wie endet eine Kurzgeschichte häufig?
- Amit einer ausführlichen Moral
- Boffen, ohne klare Auflösung
- Cmit „und sie lebten glücklich"
- Dmit einem Sachregister
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Richtig: B – offen, ohne klare AuflösungDas offene Ende lässt Raum zum Nachdenken.
Was ist mit „Alltagssprache" gemeint?
- Aeine Geheimsprache
- Baltdeutsche Verse
- Creine Fachsprache
- Deine einfache, gesprochene Sprache
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Richtig: D – eine einfache, gesprochene SpracheDie Sprache wirkt alltäglich.
Was ist ein „innerer Monolog"?
- Aein Sachtext
- Bdie wiedergegebenen Gedanken einer Figur
- Cein Gespräch zweier Figuren
- Deine Regieanweisung
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Richtig: B – die wiedergegebenen Gedanken einer FigurEr gibt das Denken einer Figur wieder.
Was ist eine „Symbolhandlung"?
- Aeine zufällige Bewegung
- Beine Handlung mit übertragener Bedeutung
- Cein Bühnenbild
- Deine Rechenaufgabe
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Richtig: B – eine Handlung mit übertragener BedeutungSie steht für etwas Tieferes.
Begründe, warum eine Kurzgeschichte oft ein offenes Ende hat.
- Adamit der Leser selbst weiterdenkt
- Bweil eine Kurzgeschichte grundsätzlich gar kein richtiges Ende besitzen darf oder kann
- Cweil sie kurz ist
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Richtig: A – damit der Leser selbst weiterdenktDas offene Ende regt zum Nachdenken an.
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